1. DV Kastebier 1977 Halsdorf

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Tagesfahrten

Zu den Fußballern des SV Blau-Weiß Lastrup / Lähden pflegte der 1. DVK viele Jahre lang freundschaftliche Kontakte. Im Juni 1983 fand die erste Busfahrt ins Emsland statt. Mit Zelten und reichlich Bölkstoff im Gepäck machte man sich auf den Weg und machte Bekanntschaft mit der Gastfreundschaft und Trinkkultur der Norddeutschen. Nach dem Fußballspiel am Nachmittag ging man dann in deren Stammkneipe zum gemütlichen Teil über.

Ungewohnt und neu war für uns die Angewohnheit der Friesen, das Bier mit einem "Lütten" hinunter zu spülen. So verloren wir das Duell an der Theke recht deutlich. Im gleichen Jahr folgten die Lähdener einer Einladung nach Halsdorf. Im fälligen Freundschaftsspiel, das auf dem neuen Sportplatz am Bürgerhaus stattfand, siegte der 1. DVK nach jeweils zwei Toren von Reinhold Linker und Walter Buckert mit 4:0 Toren.

Das Weinfest in Bad Dürkheim war Ziel einer Tagesfahrt im Jahre 1985. Diesmal fuhren wir mit der Deutschen Bundesbahn, die diese Fahrt in ihrem Reiseprogramm "Der schöne Tag" ausgeschrieben hatte. Zwei Teilnehmern gefiel es dort so gut, dass sie dort zwei schöne Tage verlebten.

Nachdem man zwei Jahre später bei einem Landsknechts-Essen auf den Geschmack der "rustikalen Ernährung" gekommen war, besuchte der 1.DVK im November 1991 in Naumburgs historischer Schänke einen Raubritter- und Gaudiabend. Dort wurde nach dem Eintreffen zunächst begeistert um den "Nachtpokal" gekegelt. Zweimal drei Wurf in die Vollen, dann wurde das Licht ausgemacht und es folgten noch mal drei Wurf in völliger Dunkelheit. Die Idee hatte wohlgemerkt der Veranstalter. Danach stand ein Armbrustschießen um den "Tell-Preis" auf dem Programm, , bevor die Teilnehmer zum "Raubritterabend" im mittelalterlichen Gewölbe des "Barbarossa-Keller" eingekleidet wurden. Laut Werbeprospekt wartete dort das "Rittermahl" auf die hungrigen Gäste: "Hier wird nach Herzenslust mit den Händen zugegriffen und Sie merken bald, dass ein Knochenwerfen und Rülpsen hier zum guten Ton gehört"





Allerdings schwebten dort zu später Stunde nicht nur abgelutschte Knochen, sondern auch die kulinarischen Köstlichkeiten des Buffets auf Tellern durch die verrauchte und promille-schwangere Luft des Gewölbekellers. Ein unvergesslicher Tag wohl auch für den Wirt!

Mit dem "Ostsee-Mini-Trip" folgte 1989 eine kombinierte Bahn-/Schiffsreise, wieder unter dem Motto "Der schöne Tag". Zunächst führte der Weg mit der Bahn nach Travemünde, von wo aus mit der "MS Baltic Star" eine sechsstündige Ostsee-Minikreuzfahrt begann, die allerdings nicht ganz vollzählig angetreten werden konnte. Auf dem Schiff ging es dann bei Windstärke Sieben zum Sturm auf die Ostsee-Schlemmerplatte. Ein Teil der Seefahrer/-innen) musste jedoch dem schweren Seegang Tribut zollen. Bedauernswerte Gestalten schlichen kreidebleich und mit letzter Kraft auf Deck an die frische Luft und servierten den staunenden Süßwasserfischen das zum Teil in Beuteln abgepackte Nachtmahl. Andere, möglicherweise starken Seegang gewohnte Mitreisende, schwangen währenddessen auf schwankendem Parkett im "Goldenen Salon" das Tanzbein oder pflegten lautstark das Deutsche Liedgut bis in die späte Nacht.





Von Travemünde ging es dann - inzwischen wieder vollzählig - mit der Bahn in Richtung Heimat.

Aufs Wasser ging es auch zwei Jahre später, diesmal mit dem Floß. Bei Bier vom Fass, Grillsteaks und "Flößerschluck" verbrachte man einige gesellige Stunden auf der Weser.

Weitere Fahrten: Rhein in Flammen, Babelsberg, Rhön mit Besigtigung von Point Alpha und Kloster Kreuzberg, Oberwesel, Heidelberg und Besichtigung der Welde-Brauerei, Saalfeld in Thüringen und Besichtigung der Watzdorfer Brauerei, Willingen (» Fotos).